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Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Biestow

Jonah-Andachten

Wer sich beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen,
mitzulauschen, mitzubeten, mitzusingen, mitzulesen,
Fürbitte zu halten, sich zu besinnen...
So sind wir mit Abstand und dennoch nah verbunden.
Per Whatsapp bekommst Du täglich die Andacht zugeschickt,
die wir von überall zu Hause mitfeiern können.
Melde Dich dafür bei Stephan Koepke unter
Tel.0176 41973692
Weitere Informationen dazu auf
der homepage der Kirchengemeinde Biestow
www.kirche-biestow.de
und auf facebook unter kirche biestow
...oder zum Andachten-Download hier.


Andacht am 28.3.

-       19 Uhr Glockengeläut der Kirche Biestow, Entzünden der Kerzen

-       2. Lied „Der Mond ist aufgegangen“

Hier als Notenblatt

Text: Matthias Claudius 1779
Melodie: Johann Abraham Peter Schulz 1790

-       3. Evangelium Markus 13, 28-37

28 An dem Feigenbaum aber lernt ein Gleichnis: Wenn seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, so wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. 29 Ebenso auch, wenn ihr seht, dass dies geschieht, so wisst, dass er nahe vor der Tür ist. 30 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschieht. 31 Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen. 32 Von jenem Tage aber oder der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.

Mahnung zur Wachsamkeit

33 Seht euch vor, wachet! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. 34 Es ist wie bei einem Menschen, der über Land zog und verließ sein Haus und gab seinen Knechten Vollmacht, einem jeden seine Arbeit, und gebot dem Türhüter, er sollte wachen: 35 So wacht nun; denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob am Abend oder zu Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen, 36 damit er euch nicht schlafend finde, wenn er plötzlich kommt.37 Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!

 

-       4. Fürbitte

 

Fürbitte Lob der Wachsamkeit

Jesus Christus,

lass uns wachen und beten mit dir!

Lass uns achtsam sein!

Wir wollen beten und bitten für die, die handeln in deinem Namen:

Wir bitten für Ärzte und Krankenschwestern!

Schenke ihnen Kraft und Geduld und bewahre sie vor der Triage!

Wir bitten für die Beschäftigten des Handels!

Lass sie nicht verzweifeln und bewahre sie vor Krankheit!

Wir bitten für die Angestellten der Versorgungseinrichtungen!

Wir bitten für Polizisten, Feuerwehrmänner, Busfahrer!

Wir bitten für die Politiker!

Lass sie kluge Entscheidungen treffen und handeln über Parteigrenzen hinweg!

Wir beten für die Menschen in Italien, Spanien, Frankreich, überall auf der Welt!

Nimm ein wenig Last von ihren Schultern und tröste sie in ihrer Verzweiflung!

Lass uns achtsam sein und dankbar für das, was wir haben.

Lass uns nicht verzweifeln an dem, was wir nicht mehr haben!

Jesus Christus,

lass uns wachen mit dir und beten!

Amen

 

5. Vater unser

Vater unser

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name!

Dein Reich komme, dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich, und die Kraft, und die Herrlichkeit.

In Ewigkeit.

Amen.

Andacht am 27.3.

19 Uhr Glockengeläut der Kirche Biestow, Entzünden der Kerzen

2. Lied „Der Mond ist aufgegangen“

Hier als Notenblatt

Text: Matthias Claudius 1779
Melodie: Johann Abraham Peter Schulz 1790

3. Evangelium Markus 13, 24-27

24 Aber in jenen Tagen, nach jener Bedrängnis, wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren, 25 und die Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden ins Wanken kommen. 26 Und dann werden sie sehen den Menschensohn kommen in den Wolken mit großer Kraft und Herrlichkeit. 27 Und dann wird er die Engel senden und wird seine Auserwählten versammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

 

4. Fürbitte

Fürbitte für die Verzweifelten

Guter Gott,

uns ist, als ob die Sterne vom Himmel fallen.

Wir waren gewohnt, zu wissen, was sein wird morgen.

Nun wissen wir nichts mehr und da ist keiner, der es weiß.

Wir wissen nicht, wann unsere Kinder wieder zur Schule gehen können.

Wir wissen nicht, ob wir noch kurzarbeiten oder schon entlassen sind.

Schüler wissen nicht, ob sie geprüft oder ungeprüft oder gar nicht zum Abitur kommen.

Da ist kein Konzert mehr oder Schauspiel.

Es gibt keinen Sport mehr, über den wir reden könnten.

Da sind keine Blumen mehr, die wir kaufen könnten.

Aber:

Uns trösten die Verkäuferinnen, die auch morgen da sein werden.

Uns trösten Ärzte, die sich um unsere Kranken kümmern.

Uns trösten Lehrerinnen, die weiter da sind für unsere Kinder.

Uns trösten Pflegerinnen, die weiter da sind für die Schwachen und Matten.

Uns trösten Wissenschaftler, die alles versuchen, ein Medikament zu finden.

Uns trösten Strom und Wasser und Internet, die wir noch haben.

Uns tröstet der abgeholte Müll.

Und manchmal tröstet auch die Einsamkeit, die auch Schutz ist.

Wir wissen um dein Versprechen!

Wir vertrauen auf dein Versprechen!

Versammle uns vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels.

Amen

 

5. Vater unser

Vater unser

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name!

Dein Reich komme, dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich, und die Kraft, und die Herrlichkeit.

In Ewigkeit.

Amen.


Andacht am 26.3.

-       19 Uhr Glockengeläut der Kirche Biestow, Entzünden der Kerzen

-       2. Lied „Der Mond ist aufgegangen“

Hier als Notenblatt

Text: Matthias Claudius 1779
Melodie: Johann Abraham Peter Schulz 1790

-       3. Evangelium Markus 13, 14-23

14 Wenn ihr aber sehen werdet den Gräuel der Verwüstung stehen, wo er nicht soll – wer es liest, der merke auf! –, alsdann, wer in Judäa ist, der fliehe auf die Berge. 15 Wer auf dem Dach ist, der steige nicht hinunter und gehe nicht hinein, etwas aus seinem Hause zu holen. 16 Und wer auf dem Feld ist, der wende sich nicht um, seinen Mantel zu holen. 17 Weh aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! 18 Bittet aber, dass es nicht im Winter geschehe. 19 Denn in diesen Tagen wird eine solche Bedrängnis sein, wie sie nie gewesen ist bis jetzt vom Anfang der Schöpfung, die Gott geschaffen hat, und auch nicht wieder werden wird. 20 Und wenn der Herr diese Tage nicht verkürzt hätte, würde kein Mensch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen, die er auserwählt hat, hat er diese Tage verkürzt. 21 Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus; siehe, da ist er!, so glaubt es nicht. 22 Denn es werden sich erheben falsche Christusse und falsche Propheten, die Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, die Auserwählten zu verführen. 23 Ihr aber seht euch vor! Ich habe euch alles zuvor gesagt!

4. Fürbitte

Fürbitte für die Einsamen

Guter Gott,

so viele Mäntel an den Haken zurückgelassen,

so viele Blicke zurück nicht geblickt,

so viele Wege nicht gegangen.

Die Menschheit nur noch ein duales Wesen.

So viel Kaffee ungetrunken, Kuchen nicht gegessen, Freunde unbesucht.

Einsamkeit ist in den Häusern.

Umarme du unsere Alten, die wir nicht in den Arm nehmen können.

Erzähl du ihnen von unseren Kindern, teil du die Erinnerungen mit ihnen.

Wische du die Tränen der Singles, sei du ihnen Trost.

Geh du an der Seite einsamer Spaziergänger an einsamen Stränden.

Wir kleben an Markierungen in Supermärkten und Apotheken,

und unsere Wörter müssen 2 Meter Abstand überwinden.

Sei du die Bindung zwischen uns.

Dein Geist komme über uns und unsere Nachbarn.

Lass uns hören auf das wahre Wort, von deinem Sohn verkündet,

und beschütze uns und alle Menschen vor dem Bösen!

Amen

-       5. Vater unser

Vater unser

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name!

Dein Reich komme, dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich, und die Kraft, und die Herrlichkeit.

In Ewigkeit.

Amen.


Andacht am 25.3.

-       19 Uhr Glockengeläut der Kirche Biestow, Entzünden der Kerzen

-       2. Lied „Der Mond ist aufgegangen“

Hier als Notenblatt

Text: Matthias Claudius 1779
Melodie: Johann Abraham Peter Schulz 1790

-       3. Evangelium Markus 13, 1-13

1 Und als er aus dem Tempel ging, sprach zu ihm einer seiner Jünger: Meister, siehe, was für Steine und was für Bauten! 2 Und Jesus sprach zu ihm: Siehst du diese großen Bauten? Hier wird nicht ein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen werde.

Die Vorzeichen

3 Und als er auf dem Ölberg saß gegenüber dem Tempel, fragten ihn Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas, als sie allein waren: 4 Sage uns, wann wird das geschehen? Und was wird das Zeichen sein, wann das alles vollendet werden soll? 5 Jesus fing an und sagte zu ihnen: Seht zu, dass euch nicht jemand verführe! 6 Es werden viele kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin's, und werden viele verführen. 7 Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei, so erschreckt nicht: Es muss geschehen. Aber das Ende ist noch nicht da. 8 Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; es werden Erdbeben geschehen hier und dort, es werden Hungersnöte sein: Das ist der Anfang der Wehen. 9 Ihr aber seht euch vor! Sie werden euch den Gerichten überantworten, und in den Synagogen werdet ihr geschlagen werden, und vor Statthalter und Könige werdet ihr geführt werden um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis. 10 Und das Evangelium muss zuvor gepredigt werden unter allen Völkern. 11 Und wenn sie euch hinführen und überantworten werden, so sorgt euch nicht vorher, was ihr reden sollt; sondern was euch in jener Stunde gegeben wird, das redet. Denn ihr seid's nicht, die da reden, sondern der Heilige Geist. 12 Und es wird ein Bruder den andern zum Tod überantworten und der Vater das Kind, und die Kinder werden sich empören gegen die Eltern und werden sie zu Tode bringen.

13 Und ihr werdet gehasst sein von jedermann um meines Namens willen. Wer aber beharrt bis an das Ende, der wird selig.

-       4. Fürbitte

Guter Gott!

Dass nicht ein Stein auf dem anderen bleibe,

haben wir das Gefühl.

In kurzer Zeit änderte sich unser aller Leben.

Und was wir gestern nicht für möglich hielten,

was weit weg in China geschah,

das geschieht nun mitten unter uns jeden Tag.

Gib uns die Kraft, nicht zu zweifeln!

Und ein Sprachwirrwarr umgibt uns jeden Tag

und so viele sind plötzlich Experten.

Weise du uns den Weg!

Lass uns hören auf dich!

Schenke du uns die Zuversicht

und das Vertrauen,

dass wir uns eines Tages wieder in die Augen schauen,

dass wir einander wieder berühren

und unter deinem Dach zusammenkommen werden.

Und wenn wir sprechen in dieser Zeit

und handeln, dann gib du uns deinen Geist dazu,

dass wir nicht Angst verbreiten und Panik,

da doch schon so viel davon in den Menschen ist.

Lass uns Zuversicht verbreiten und Gewissheit,

lass uns mit einem Lächeln sprechen, von dir geschenkt.

Dies ist nicht das Ende, sondern ein Anfang,

so wie ein Anfang ist in allen Zeiten.

Amen.

5. Vater unser

Vater unser

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name!

Dein Reich komme, dein Wille geschehe,

wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich, und die Kraft, und die Herrlichkeit.

In Ewigkeit.

Amen.


Andacht am 24.3.

-       19 Uhr Glockengeläut der Kirche Biestow, Entzünden der Kerzen

-       2. Lied „Der Mond ist aufgegangen“

Hier als Notenblatt

Text: Matthias Claudius 1779
Melodie: Johann Abraham Peter Schulz 1790
 

-       3. Evangelium Markus 12, 41-44

41 Und Jesus setzte sich dem Gotteskasten gegenüber und sah zu, wie das Volk Geld einlegte in den Gotteskasten. Und viele Reiche legten viel ein.

42 Und es kam eine arme Witwe und legte zwei Scherflein ein; das ist ein Heller.

43 Und er rief seine Jünger zu sich und sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr in den Gotteskasten gelegt als alle, die etwas eingelegt haben.

44 Denn sie haben alle von ihrem Überfluss eingelegt; diese aber hat von ihrer Armut ihre ganze Habe eingelegt, alles, was sie zum Leben hatte.

-       4. Gebet von Pastorin Elisabeth Lange

Lebendiger Gott,

das Leben Deiner Geschöpfe liegt Dir am Herzen. Du kannst uns ein Arzt sein. 

Wir bitten Dich für alle Menschen, die mit dem Corona-Virus ringen: für die Kranken, Pflegerinnen und Pflegern und Ärztinnen und Ärzten, für die Angehörigen, und für alle Verantwortlichen in Behörden und Regierungen. Sei Du wie unsere Mutter und unser Vater! Lass uns spüren, dass wir Geschwister sind. Amen

-       5.  Vater unser


Andacht am 23.3.

-       19 Uhr Glockengeläut, Entzünden der Kerzen

-       2. Lied „Der Mond ist aufgegangen“

Hier als Notenblatt

Text: Matthias Claudius 1779
Melodie: Johann Abraham Peter Schulz 1790

 -       3. Evangelium Markus 12, 38-40

38 Und er lehrte sie und sprach: Seht euch vor vor den Schriftgelehrten, die gern in langen Gewändern umhergehen und sich auf dem Markt grüßen lassen

39 und sitzen gern obenan in den Synagogen und beim Gastmahl;

40 sie fressen die Häuser der Witwen und verrichten zum Schein lange Gebete. Die werden ein umso härteres Urteil empfangen.

-       4. Gebet von Lars Hillebold aus Westfalen

Gott,

du verbindest uns Menschen.

In Angst und Unsicherheit werden wir uns nah.

Plötzlich sind wir Nächste, die wir es gestern noch nicht waren.

Wir teilen Fragen und Sorgen,

Nicht-Wissen und doch Ahnen, was da kommen kann.

Die einen mögen bewahrt bleiben.

Andere werden um ihr Leben kämpfen.

Gelassen und voller Sorgen könnte unser Alltag werden.

In den kommenden Wochen und heute schon

bitten wir für alle Kranken und die es werden,

die Angst haben, dass der Virus sie erreicht,

für alle Ärztinnen und Pflegenden,

für die, die in diesen Tagen um ihre Existenz bangen. 

Wir bitten dich, dass Du uns alle bewahrst in diesen schweren Zeiten,

sei Du der, der uns eint,

als die, die glauben und auch die es nicht tun.

Wir Menschen sind verbundene,

aufeinander angewiesene,

miteinander helfende.

Du verbindest uns Menschen, Gott.

Amen.

        5. Vater unser

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