1270 wird Critzelmow erstmals in einem Schreiben des Bischofs von Schwerin erwähnt. Der Name stammt aus dem slawischen und bedeutet "Ort des Geschrei". Das auf dem Gebiet von Kritzmow auch schon in der Zeit um 600 v.u.Z. Menschen lebten belegen Funde aus der Bronzezeit.

1301 verleiht König Erich von Dänemark dem Kloster Doberan das Eigentum am Dorf Kritzmow. Bis Anfang des 20.sten Jahrhunderts ist Kritzmow ein reines Bauerndorf, zu finden war hier so gar eine genossenschaftliche Molkerei, welche 1888 gegründet und bis 1975 betrieben wurde.

Rostocker Bürger entdeckten die Reize des Ortes und es begann 1907 ein erster Zuzug. Entlang des Weges nach Stäbelow und nach KLein Stove entstanden zahlreiche neue Häuselereien und Büdnerein.
Weitaus größer wird der Bevölkerungszuwachs seit 1990 im Ort neue große Wohngebiete entstehen.

Gleich nach Kriegsende 1945 war Kritzmow eines der wenigen Dörfer, die von der Bodenreform am stärksten getroffen wurden. Unter fadenscheinigen Gründen wurden die meisten der seit jahrhunderten ansässigen Bauernfamilien enteignet und von ihrem Besitz vertrieben.

  • Einwohner 1993:                    950
  • Einwohner per 01.07.2000: 2.411
  • Einwohner 2004:                 2.557

Seit dem Jahr 2002 führt die Gemeinde Kritzmow -zu der neben Kritzmow noch Klein Stove, Klein Schwaß und Groß Schwaß gehören- ein eigenes Gemeindewappen.
Der Greifenkopf steht für die Dörfer Klein Stove und Groß Schwaß, die über Jahrhunderte zum Landbesitz der Stadt Rostock gehörten.
Der rote Abtstab hingegen symbolisiert Klein Schwaß und Kritzmow, die über Jahrhunderte zu den Klöstern Sonnenkamp (Neukloster) bzw. Doberan gehörten. Das Ende der Klosterherrschaft wird durch den abgebrochenen Stab verdeutlicht.
Die Farben Blau, Gelb und Rot stehen für Mecklenburg.