1219 wird Klein Schwaß erstmalig als Minori Zwerz urkundlich erwähnt, als Fürst Heinrich Borwin von Mecklenburg dem Kloster Sonnenkamp 8 Häuser verlieh.
Anno 1338 schenkten Fürst Albrecht von Mecklenburg und Ritter Raven Barnekow dem Kloster Sonnenkamp (Neukloster) sämtliche Dienste an Klein Schwaß.
Seit dem 16. Jahrhundert finden sich hier 8 Bauernstellen. Zu dem gab es u.a. eine Molkerei, in welcher heute die Schornsteinfegerinnung ihr zu hause hat.
- Einwohner 1993: 231
- Einwohner per 01.07.2000: 244
- Einwohner 2004: 354
1319 wird Groß Schwaß als Zwerze in der Heberolle des Kloster Sonnenkamp (Neukloster) mit 10 BAuernstellen genannt.
1328 verkaufen Henneke un Heinrich von Bülow das Dorf an die Hospitäler Zum heiligen Geist und Zum heiligen Georg zu Rostock.
Erwähnenswert ist, daß Groß Schwaß eine Bahnstation hat. Ursprünglich sollte dieser Bahnhof in Allershagen eingerichtet werden, doch zu damaliger Zeit wehrten sich die Allershäger gegen so "neumodischen Kram" und so war plötzlich Groß Schwaß im wahrsten Sinne des Wortes am Zuge.
Nach dem Krieg hat auch in diesem Ort sie "Bodenreform" gewütet. Einige seit jahrhunderten angessene Familien wurden enteignet, mindestes ein Altbauer starb im sowjetischen Speziallager Fünfeichen.
Nach der Wende setzte auch hier große Bautätigkeit ein. Neben Wohngebieten entstanden auch Gewerbegebiete. Einer der letzten GRoßen Einschnitte auf dem Gebiet des Dorfes war der Bau des Autobahnzubringers.
- Einwohner 1993: 109
- Einwohner per 01.07.2000: 223
- Einwohner 2004: 296
